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Sehr nützliches EinführungswerkVery useful introductory work
diedl 25.05.2023
Für das Verständnis benötigt man mindestens durchschnittliche Englischkenntnisse, ein Lexikon und Kenntnis der Notenschrift. Das Buch vermittelt die Bauform des Sitars mit 11 Resonanzseiten, der sich durch 2 Resonanzsaiten weniger und höhere Stimmung der 3. Saite vom Ravi-Shankar-Sitar unterscheidet. Das Buch erläutert die Spieltechnik, die klassischen Haltungen und die Pflege. Es enthält die wichtigsten Grundlagen, Begriffe, Stimmungen (Thaatas) und äußere Formen der indischen Musik in kompakter Form.
Daneben enthält es ausführliche Erläuterungen zur indischen Rhythmik und Tempo. Es schildert die historische Entwicklung des Sitar und stellt auch kurz die meisten anderen in Indien benützten Musikinstrumente dar. Außerdem gibt es kurze Portraits über die wichtigsten Sitar-Spieler.
Für uns westliche Musiker empfehle ich, die Thaatas (Stimmungen) in die uns verständliche Musiksprache zu übersetzen: Die Kirchentonleitern mit dem Basiston C als "Finalis" als tonales Zentrum. Wenn man diese Thaatas verstehen und mit anderen westlichen Musikern zusammenspielen und kommunizieren will, ist das unentbehrlich. Denn hier kennt niemand z.B. ASAWARI, aber durchaus die äolische C-Moll Skala.
Ich hatte mir dazu eine Art Mini-Lexikon als Word Tabelle gemacht und notierte dort die indischen Thaatas mit den entsprechenden westlichen Namen der Kirchentonarten (6 Stück - ionisch, dorisch, phrygisch, lydisch, mixolydisch und äolisch), mit den indischen Tonnamen und den Buchstaben der Töne (C, D, E, F, G, A, B). Das "B" ist hierbei identisch mit dem englischen "B". Es entspricht dem in der deutschen Klassik gebräuchlichen "H", während das deutsche "B" identisch ist mit dem englischen "B flat", mit dem Zeichen "bB". Das ist unbedingt zu beachten. Die vier Thaatas, welche durch die Kirchentonarten nicht korrekt abgebildet sind, habe ich nach dem im Jazz gebräuchlichen Stufen-System beschrieben, z.B. PURAVI als "C ionisch b2 #4 b6". Die indischen Alterierungszeichen "_" und "'" habe ich den westlichen Alterierungen "b" und "#" gleichgesetzt.
Wenn man wie ich einen Ravi-Shankar-Sitar hat, ist bei der Abbildung "Tuning of Sitar" auf S. 85 zu beachten, dass die 3. Saite dicker ist und die Stimmung eine Quarte tiefer auf Pa (G) erfolgt, die Stimmung der zusätzlichen 12. Resonanzsaite auf Re (D) und der 13. auf Ga (E). Ravi Shankar hatte dadurch den Klang des Sitars nach oben und nach unten enorm verbessert und noch fülliger gemacht durch den Power Chord im Bass.
Ferner gibt es einen Hinweis, dass die Stimmungen der Thaatas auch an allen Resonanzsaiten vorzunehmen ist. Das bedeutet, dass ein Tonartwechsel ein umfangreiches Umstimmen von 13 Resonanzseiten und manchen verschiebbaren Bünden erfordert. Ich verwende zumeist KHAMAAJ (Dur mixolydisch), BILAWAL (Dur ionisch) und ASAWARI (Moll äolisch).
Das Schwierigste ist am Anfang, den Sitar überhaupt zu halten und die geeignete Stimmtechnik zu finden, denn das Buch schlägt die Methode mit dem Klavier vor. Zumeist fehlt aber ein Solches, wenn nicht, dann fehlt eine 2. Person, welche die Töne spielt. Dafür müsste man schon einen 3. Arm haben. Darum hatte ich mir ein ganz billiges Keyboard mit integrierten Lautsprechern besorgt, vor mich auf den Boden gelegt und die Tasten mit dem großen Zehen gedrückt, eventuell mit einer "hold"-Funktion eines rein klingenden Dauertons. Es ist die einzig praktikable Lösung für jemanden, der keinen Computer mit loop-fähigem Sequenzer und Monitore hat, bei dem man die benötigten Stimmungen speichern kann (z.B. Recording- oder Notensatz- Software). Denn man hat keine Hände frei, um Klaviertasten zu drücken. Hat man eine praktikable Methode zum Stimmen entwickelt, dann wird man mit einem unfassbar schönen Klang belohnt. Das Spielen des Sitars ist eigentlich relativ einfach, die Vorbereitungen und das Halten aber aufwendig.
Für den Anschlag der Resonanzsaiten benütze ich einen genügend langen, angespitzten Schaschlik-Spieß aus dünnem Holz, den ich auch während des Spiels zum harfenähnlichen Anschlagen der Resonanzsaiten benütze.
Saitenwechsel und die Pflege des Sitars erfordern Kenntnisse in der Draht-Bearbeitung und Pflege der Seitenflächen der Wirbel mit Kreide. Dafür empfehle ich YouTube Videos oder einen Instrumentenbauer. Das Buch kann das nicht ausreichend vermitteln.
Wegen großen Schäden am Bewegungsapparat kann ich den Yoga Sitz nicht mehr machen und auch den extrem kopflastigen, über 1,5 m langen Sitar nicht mehr einklemmen. Darum habe ich mir 2 Klavierbänke besorgt, die nebeneinander aufgestellt werden, dazu ein Gestell mit einer großen Grundplatte gebaut, welches auf der linken Bank sicher steht. Es trägt den Hals des Sitars am oberen Resonanzkörper, in der richtigen Höhe für den richtigen Winkel. Auf der rechten Bank liegt der Sitar mit dem Kürbis am rechten Rand auf, während ich links davon total entspannt und aufrecht sitze und nur aufpassen muss, dass der Sitar nicht nach vorne kippt. Die Sitzbank muss mindestens 60 cm breit sein. Das Gestell kann man auch auf ein mittelgroßes, ebenes Sofa stellen, wobei die Sitzhöhe ungünstiger ist.
Für das Verständnis benötigt man mindestens durchschnittliche Englischkenntnisse, ein Lexikon und Kenntnis der Notenschrift. Das Buch vermittelt die Bauform des Sitars mit 11 Resonanzseiten, der sich durch 2 Resonanzsaiten weniger und höhere Stimmung der 3. Saite vom Ravi-Shankar-Sitar unterscheidet. Das Buch erläutert die Spieltechnik, die klassischen Haltungen und
Für das Verständnis benötigt man mindestens durchschnittliche Englischkenntnisse, ein Lexikon und Kenntnis der Notenschrift. Das Buch vermittelt die Bauform des Sitars mit 11 Resonanzseiten, der sich durch 2 Resonanzsaiten weniger und höhere Stimmung der 3. Saite vom Ravi-Shankar-Sitar unterscheidet. Das Buch erläutert die Spieltechnik, die klassischen Haltungen und die Pflege. Es enthält die wichtigsten Grundlagen, Begriffe, Stimmungen (Thaatas) und äußere Formen der indischen Musik in kompakter Form.
Daneben enthält es ausführliche Erläuterungen zur indischen Rhythmik und Tempo. Es schildert die historische Entwicklung des Sitar und stellt auch kurz die meisten anderen in Indien benützten Musikinstrumente dar. Außerdem gibt es kurze Portraits über die wichtigsten Sitar-Spieler.
Für uns westliche Musiker empfehle ich, die Thaatas (Stimmungen) in die uns verständliche Musiksprache zu übersetzen: Die Kirchentonleitern mit dem Basiston C als "Finalis" als tonales Zentrum. Wenn man diese Thaatas verstehen und mit anderen westlichen Musikern zusammenspielen und kommunizieren will, ist das unentbehrlich. Denn hier kennt niemand z.B. ASAWARI, aber durchaus die äolische C-Moll Skala.
Ich hatte mir dazu eine Art Mini-Lexikon als Word Tabelle gemacht und notierte dort die indischen Thaatas mit den entsprechenden westlichen Namen der Kirchentonarten (6 Stück - ionisch, dorisch, phrygisch, lydisch, mixolydisch und äolisch), mit den indischen Tonnamen und den Buchstaben der Töne (C, D, E, F, G, A, B). Das "B" ist hierbei identisch mit dem englischen "B". Es entspricht dem in der deutschen Klassik gebräuchlichen "H", während das deutsche "B" identisch ist mit dem englischen "B flat", mit dem Zeichen "bB". Das ist unbedingt zu beachten. Die vier Thaatas, welche durch die Kirchentonarten nicht korrekt abgebildet sind, habe ich nach dem im Jazz gebräuchlichen Stufen-System beschrieben, z.B. PURAVI als "C ionisch b2 #4 b6". Die indischen Alterierungszeichen "_" und "'" habe ich den westlichen Alterierungen "b" und "#" gleichgesetzt.
Wenn man wie ich einen Ravi-Shankar-Sitar hat, ist bei der Abbildung "Tuning of Sitar" auf S. 85 zu beachten, dass die 3. Saite dicker ist und die Stimmung eine Quarte tiefer auf Pa (G) erfolgt, die Stimmung der zusätzlichen 12. Resonanzsaite auf Re (D) und der 13. auf Ga (E). Ravi Shankar hatte dadurch den Klang des Sitars nach oben und nach unten enorm verbessert und noch fülliger gemacht durch den Power Chord im Bass.
Ferner gibt es einen Hinweis, dass die Stimmungen der Thaatas auch an allen Resonanzsaiten vorzunehmen ist. Das bedeutet, dass ein Tonartwechsel ein umfangreiches Umstimmen von 13 Resonanzseiten und manchen verschiebbaren Bünden erfordert. Ich verwende zumeist KHAMAAJ (Dur mixolydisch), BILAWAL (Dur ionisch) und ASAWARI (Moll äolisch).
Das Schwierigste ist am Anfang, den Sitar überhaupt zu halten und die geeignete Stimmtechnik zu finden, denn das Buch schlägt die Methode mit dem Klavier vor. Zumeist fehlt aber ein Solches, wenn nicht, dann fehlt eine 2. Person, welche die Töne spielt. Dafür müsste man schon einen 3. Arm haben. Darum hatte ich mir ein ganz billiges Keyboard mit integrierten Lautsprechern besorgt, vor mich auf den Boden gelegt und die Tasten mit dem großen Zehen gedrückt, eventuell mit einer "hold"-Funktion eines rein klingenden Dauertons. Es ist die einzig praktikable Lösung für jemanden, der keinen Computer mit loop-fähigem Sequenzer und Monitore hat, bei dem man die benötigten Stimmungen speichern kann (z.B. Recording- oder Notensatz- Software). Denn man hat keine Hände frei, um Klaviertasten zu drücken. Hat man eine praktikable Methode zum Stimmen entwickelt, dann wird man mit einem unfassbar schönen Klang belohnt. Das Spielen des Sitars ist eigentlich relativ einfach, die Vorbereitungen und das Halten aber aufwendig.
Für den Anschlag der Resonanzsaiten benütze ich einen genügend langen, angespitzten Schaschlik-Spieß aus dünnem Holz, den ich auch während des Spiels zum harfenähnlichen Anschlagen der Resonanzsaiten benütze.
Saitenwechsel und die Pflege des Sitars erfordern Kenntnisse in der Draht-Bearbeitung und Pflege der Seitenflächen der Wirbel mit Kreide. Dafür empfehle ich YouTube Videos oder einen Instrumentenbauer. Das Buch kann das nicht ausreichend vermitteln.
Wegen großen Schäden am Bewegungsapparat kann ich den Yoga Sitz nicht mehr machen und auch den extrem kopflastigen, über 1,5 m langen Sitar nicht mehr einklemmen. Darum habe ich mir 2 Klavierbänke besorgt, die nebeneinander aufgestellt werden, dazu ein Gestell mit einer großen Grundplatte gebaut, welches auf der linken Bank sicher steht. Es trägt den Hals des Sitars am oberen Resonanzkörper, in der richtigen Höhe für den richtigen Winkel. Auf der rechten Bank liegt der Sitar mit dem Kürbis am rechten Rand auf, während ich links davon total entspannt und aufrecht sitze und nur aufpassen muss, dass der Sitar nicht nach vorne kippt. Die Sitzbank muss mindestens 60 cm breit sein. Das Gestell kann man auch auf ein mittelgroßes, ebenes Sofa stellen, wobei die Sitzhöhe ungünstiger ist.
To understand it, you need at least an average knowledge of English, a dictionary and knowledge of musical notation. The book explains the design of the sitar with 11 resonance strings, which differs from the Ravi Shankar sitar in that it has 2 fewer resonance strings and a higher tuning of the 3rd string. The book explains the playing technique, the classic postures and care. It contains the most important basics, terms, tunings (thaatas) and external forms of Indian music in a compact form. It also contains detailed explanations of Indian rhythm and tempo. It describes the historical development of the sitar and also briefly describes most of the other musical instruments used in India. There are also short portraits of the most important sitar players. For us western musicians, I recommend translating the thaatas (tunings) into the musical language we understand: the church scales with the base note C as the "finalis" as the tonal center. This is essential if you want to understand these Thaatas and play and communicate with other Western musicians. Because nobody here knows ASAWARI, for example, but they do know the Aeolian C minor scale. I made myself a kind of mini-dictionary in the form of a Word table and wrote down the Indian Thaatas with the corresponding Western names of the church modes (6 of them - Ionian, Dorian, Phrygian, Lydian, Mixolydian and Aeolian), with the Indian tone names and the letters of the notes (C, D, E, F, G, A, B). The "B" here is identical to the English "B". It corresponds to the "H" used in German classical music, while the German "B" is identical to the English "B flat", with the symbol "bB". This is important to note. I have described the four Thaatas, which are not correctly represented by the church modes, according to the scale system used in jazz, e.g. PURAVI as "C Ionian b2 #4 b6". I have equated the Indian alteration symbols "_" and "'" with the western alterations "b" and "#". If you have a Ravi Shankar sitar like me, you should note in the illustration "Tuning of Sitar" on page 85 that the 3rd string is thicker and the tuning is a fourth lower to Pa (G), the tuning of the additional 12th resonance string is to Re (D) and the 13th to Ga (E). Ravi Shankar had thereby enormously improved the sound of the sitar both up and down and made it even fuller with the power chord in the bass. There is also a note that the tuning of the Thaatas should also be done on all resonance strings. This means that a change of key requires extensive retuning of 13 resonance strings and some movable frets. I mostly use KHAMAAJ (Mixolydian major), BILAWAL (Ionian major) and ASAWARI (Aeolian minor). The hardest thing at the beginning is actually holding the sitar and finding the right tuning technique, because the book suggests using the piano. But most of the time you don't have one, and if not, you don't have a second person to play the notes. You would need a third arm for that. So I got myself a really cheap keyboard with integrated speakers, laid it on the floor in front of me and pressed the keys with my big toe, possibly with a "hold" function for a pure, continuous tone. It is the only practical solution for someone who doesn't have a computer with a loop-capable sequencer and monitors that can store the required tunings (e.g. recording or music notation software). Because you don't have any hands free to press piano keys. Once you have developed a practical method of tuning, you will be rewarded with an incredibly beautiful sound. Playing the sitar is actually relatively easy, but the preparation and holding it are time-consuming. To strike the resonant strings, I use a sufficiently long, sharpened shashlik skewer made of thin wood, which I also use to strike the resonant strings like a harp when playing. Changing strings and caring for the sitar require knowledge of wire processing and caring for the sides of the pegs with chalk. For this, I recommend YouTube videos or an instrument maker. The book cannot convey this sufficiently. Due to major damage to my musculoskeletal system, I can no longer do the yoga pose and can no longer clamp the extremely top-heavy, over 1.5 m long sitar. So I got myself 2 piano benches that I set up next to each other, and built a frame with a large base plate that stands securely on the left bench. It carries the neck of the sitar on the upper resonator, at the right height for the right angle. The sitar rests on the right bench with the pumpkin on the right edge, while to the left of it I sit totally relaxed and upright and just have to be careful that the sitar does not tip forward. The bench must be at least 60 cm wide. The frame can also be placed on a medium-sized, flat sofa, although the seat height will be less favorable.